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Bewertungsplattformen – Fluch oder Segen für Unternehmen?


Unser zweiter Blog-Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen Bewertungsplattformen auf den Erfolg eines Unternehmens haben und welche Chancen sich dadurch ergeben können:

Der Umstand, dass heute bereits jeder fünfte Internetuser persönliche Bewertungen zu Produkten oder in Anspruch genommenen Dienstleistungen veröffentlicht, stellt eine unglaubliche Chance für Konsumenten und Unternehmen gleichsam dar.

Eine Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (kurz BITKOM) belegte unlängst, dass fast 80 % der Verbraucher sich vor einer Kaufentscheidung im Internet informieren. Eine große Rolle spielen dabei Erfahrungen anderer Kunden: Jeder zweite Internetnutzer liest vor einem Kauf online Bewertungen anderer User, jeder dritte gibt an, von Verbrauchermeinungen direkt beeinflusst worden zu sein.

Dies stellt eine unglaubliche Chance für Unternehmen dar: Denn was heute wirklich zählt, ist die persönliche Erfahrung jedes Einzelnen – mittels Bewertungsplattformen verlagert sich die Mundpropaganda ins Web.

Bewertungen als Marketingtool für Unternehmen:

Eine aktuelle Studie im Auftrag der telegate AG aus dem Jahr 2011 bringt ans Licht: Mehr als 90 % der befragten Betriebe sind der Meinung, dass Kundenbewertungen für ihren Geschäftserfolg wichtig sind. Für Unternehmen stellen Bewertungsportale einerseits eine wichtige Feedbackquelle zur Verbesserung der Qualität dar. Andererseits kann Empfehlungsmarketing auch als Instrument zur Neukundengewinnung genutzt werden. Denn gerade Kundenrezensionen finden sich in den Ergebnislisten der Suchmaschinen nicht selten auf den vorderen Plätzen.

Negatives Feedback als Chance!

Die Bereitschaft von Internetusern, ihre Meinungen und Erfahrungen zu Themen, Produkten, Dienstleistungen oder Unternehmen öffentlich kundzutun, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Das Vertrauen in Bewertungen bzw. Bewertungsplattformen wächst sowohl bei Konsumenten als auch Unternehmen. Immer öfter stellen sich Letztere der öffentlichen Meinung im Netz – z.B. durch aktive Präsenz auf Bewertungsplattformen oder Social-Media-Seiten – und sehen im Feedback der Verbraucher eine Chance, ihre Leistungen und/oder Produkte noch besser an die Wünsche und Erwartungen der Kunden anzugleichen.

Dabei hat „schlechtes“ Feedback nicht unbedingt einen dauerhaft negativen Effekt. Wichtig ist ein professioneller und vor allem transparenter Umgang mit Kritik.

firmencheck.at rät Unternehmen, Bewertungen im Netz ernst zu nehmen und auch aktiv in das Geschehen (z.B. durch Antwortschreiben bzw. die – auch für andere User – sichtbare Klärung genannter Tatsachen) einzugreifen. Das Ignorieren negativer Bewertungen ist heute keine Option mehr und wirkt sich nicht selten direkt auf das Image und somit den guten Ruf aus!
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